Gemeinsam die Zukunft unserer Schule gestalten
In den nächsten Monaten finden in allen Regierungsbezirken Bayerns Bildungskonferenzen statt. Herr Siegfried Schneider, Staatsminister für Unterricht und Kultus, wünscht sich im Rahmen dieser Konferenzen offene und konstruktive Gespräche. Denn nur gemeinsam könne die Erfolgsgeschichte der bayerischer Bildungspolitik zum Wohle der Kinder und Jugendlichen fortgesetzt werden. Im Internetportal www.bildungsland.bayern.de erhalten Sie einen Überbilck über die Termine und weitere Informationen. Wir unterstützen diese Initiative und wünschen uns einen regen Austausch zwischen möglichst vielen Beteiligten.
Worin unterscheiden sich die von uns vorgeschöagenen Dialogkonferenzen von den Bildungskonferenzen des Staatsministeriums?
Unsere Initiative hat nicht zum Ziel die bayerische Bildungspolitik als Ganzes zu thematisieren. Vielmehr stehen die alltäglichen Themen der Zusammenarbeit und des Miteinanders in einer einzelnen Schule vor Ort im Vordergrund. Wir denken, dass eine gute Bildungspolitik nur dann Erfolg haben kann, wenn in der konkreten Schule eine wertschätzende Atmosphäre und ein gegenseitiges Vertrauenverhältnis besteht.
Wenn jedoch offene Konflikte, nicht thematisierte Auseinandersetzungen und verfestigte Missverständnisse in einer Schule die Energie von Lehrern, Eltern oder Schülern binden, kann die Saat einer gute Bildungspoltik (wie auch immer die aussieht) nicht aufgehen.
Dialogkonferenzen sollen einen ganz “persönlichen” Gesprächsrahmen für schwierige Gesprächsthemen in einer Schule und mit allen an ihr beteiligten Personen und Gruppen bieten.
Dr. Joachim Simen
27. Mai 2008 um 09:23 Uhr
Pressemeldung
Kultusminister Siegfried Schneider eröffnet am 26. Mai in Ingolstadt bayernweite Reihe von Bildungskonferenzen - Kein Abschluss ohne Anschluss
München, 20.05.2008
Mit einer Bildungskonferenz in Ingolstadt eröffnet Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider am Montag, 26. Mai, um 16.30 Uhr eine Reihe von Veranstaltungen, mit denen er und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler mit den Bürgern intensiv in den Dialog treten werden. Minister Schneider will mit den Bürgern ihre Anliegen und ihre Erfahrungen mit dem Bildungswesen diskutieren.
Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung im oberbayerischen Ingolstadt steht die berufliche Bildung und die Zielsetzung des Ministers, die Durchlässigkeit des bayerischen Schulwesens weiter auszubauen, ganz nach seinem Motto “Kein Abschluss ohne Anschluss”.
Angelika Demmerschmidt moderiert das Gespräch
Die Veranstaltung findet in der Berufsschule I in Ingolstadt in der Adolf-Kolping-Straße 11 statt und wird von Antenne-Bayern-Moderatorin Angelika Demmerschmidt moderiert.
Voraus geht der Bildungskonferenz, zu der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie interessierte Bürger eingeladen sind, eine Telefonaktion mit dem Donaukurier ab 14 Uhr sowie ein Schulbesuch der Staatlichen Berufsschule I, bei dem Minister Schneider Gespräche mit Lehrern, Eltern und Berufsschülern führt.
Im Mittelpunkt der Bildungskonferenzen, die bis Juli in allen Regierungsbezirken stattfinden werden, stehen die aktuelle Bildungspolitik des Freistaats und die Perspektiven, die sie den Kindern und Jugendlichen im “Bildungsland Bayern” eröffnen. Ferner geht es um die Wünsche der Bürger und die Möglichkeiten, das Bildungssystem für die Zukunft weiter zu entwickeln.
Berufliche Oberschule, Berufsschule plus und Meisterstudium
Wichtig ist dem Minister, dass jeder Schüler nach seinem Grundsatz “Kein Abschluss ohne Anschluss” einen Weg bis zum Hochschulzugang beschreiten kann. Dabei setzt der Minister vor allem auf die Berufliche Oberschule. Im kommenden Schuljahr können Schülerinnen und Schüler in Bayern flächendeckend über die Berufliche Oberschule die fachgebundene und allgemeine Hochschulreife erwerben. Wichtig ist dabei auch das Projekt Berufsschule Plus, bei dem Berufsschüler parallel zur Ausbildung auch die Fachhochschulreife erwerben können. Die Möglichkeit für jeden Meister und Techniker, an einer Fachhochschule studieren zu können, unterstreicht die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung.
Kräftige Investitionen ins Bildungsland Bayern
2245 zusätzliche Lehrerstellen, um große Klassen abzubauen und den Unterricht zu sichern, 175 zusätzliche Standorte gebundener Ganztagsklassen an Hauptschulen, erstmals 30 Standorte gebundener Ganztagsklassen an Förderschulen und eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums zum kommenden Schuljahr. Dies sind für Kultusminister Siegfried Schneider wichtige Bausteine, um den Grundsatz seiner Bildungspolitik “Im Mittelpunkt steht das Kind” im kommenden Schuljahr weiter voranzubringen. “Wir investieren kräftig in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler”, so der Minister im Vorfeld zu der Veranstaltung am 26. Mai in Ingolstadt.
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Quelle: bildungsklick.de